Schlagwort-Archive: #Mietenwahnsinn

Die Demo „#Mietenwahnsinn widersetzen“ in Videoberichten & kreativen Statements …

 

 

 

Die Demomauer wächst – Freiräume erhalten

Einige #Mietenwahnsinn’s Impressionen von
„East Side Gallery – a Monument to Joy“.

Auch wir fibern dem 14.4 entgegen. Unsere Demomauer wächst. Ganz nebenbei werden bei Laura individuelle Demo-T-shirt’s bedruckt  oder Schilder und Banner bei Hip-Hop selbst erstellt. Graffity-Künstler Felix Dike gestaltet die Mauer.

vom 11.4. bis 14.04. an der Lohmühle – siehe Stadtkarte der Aktionen

und mehr Details im Aktionskalender:

 

 

Vorsicht! Schlupfkrater! Sie verlassen den bezahlbaren Sektor

„Erhalt der R55 als Mietshaus“, von 21 Wohnungen und der Kita – so der Zweck des Reichenberger 55 e.V. Es droht die übliche „Verwertung“ der ALW Immobilien/BOW GmbH: Aufteilung und Verkauf der Eigentumswohnungen – und damit der komplette Austausch der Bewohnerschaft. Der Milieuschutz wird von einem Schlupfkrater im Bundesgesetz ausgehebelt.
Dieser Schlupfkrater bedroht auch die Reichenberger 55, mit einer Aktion vorm Haus wurden die Nachbarschaft ins Boot geholt, und zur Demo am Samstag.

Mehr Infos: https://www.bizim-kiez.de/reichenberger-55-retten/

Noch mehr Fotos

Treffpunkte auf der Demo und zur Anfahrt

 Wen finde ich wo  – vor und während der Demo?

Lautsprecherwagen

  1. Bündnis-LKW: Der gemeinsame Wagen des Demobündnisses mit Beiträgen und Musik (live: Tsooties)
  2. Frei(t)räume-Bündnis zusammen mit dem „Google Campus & Co verhindern!„-Block
  3. Aktionsmobil der Fahrenden GerüchteKüche mit Beiträgen und Musik
  4. Feuerwehr-LKW mit Beiträgen und Musik, organisiert von Berlin werbefrei
  5. LKW mit Beiträgen und DJ-Programm, von und mit den Hedonists International und den Clubs Hangar und Sisyphos

Treffpunkte von Demo-Blöcken

Deutsche Wohnen Protest Block: 14 Uhr, bei den Mauerresten am Potsdamer Platz (nahe Restaurant Vapiano)

Kunstblock: 13:30 Uhr am Lessingdenkmal im Tiergarten. Dabei: Musikalische Geisterbeschwörung mit N.U. Unruh’s Trommelmobil aka „Beating the Drum“. Bringt auch Eure Trommel (Töpfe, Pfannen usw.) mit!

 „Familientreffpunkt“: 13:30 Uhr an der Lego-Giraffe Potsdamer Str. 4 beim Potsdamer Platz. Hier treffen sich u.a. soziale Einrichtungen, Bizim Kiez, der DaKs, der Paritätische Wohlfahrtsverband und die GEW (mit Samba-Gruppe) und viele Kinder. In der Demo wird dieser Block vorne zwischen Anfangsbanner und dem 1. Lautsprecherwagen zu finden sein.

Inklusive, familienfreundliche Kiezgruppe: 13:15 Uhr Niederkirchnerstraße/ Ecke Stresemannstraße (400 m bis zum Postdamerplatz): Organisiert u.a. vom Nachbarschaftshauses Urbanstraße und Aktiven aus dem Bündnis Solidarische Stadt. Hat Rollstühle und eine Rikscha zum Ausruhen dabei und beteiligt sich ebenfalls im Block vorne zwischen Anfangsbanner und dem 1. Lautsprecherwagen (mehr zu Barrierrefreiheit hier).

Unser Block Bleibt!“ aus Neukölln: zwischen 13.30-14.00 an der Bushaltestelle des M41 Potsdamer Platz in Richtung HBF

„Energie-Klima-Block“ vom Berliner Energietisch, den NaturFreunde und anderen: um 14 Uhr am Grundstein des Denkmals für Karl Liebknecht, Potsdamer Platz 10.

Die soweit genannten Treffpunkte sind in der Stadtkarte der Aktionen
mit diesem Symbol gekennzeichnet:                 

Gemeinsame Anfahrten:

aus Neukölln
Hermannplatz:  Um 13:15 an der Statue ‎in der Mitte trifft sich u.a. die Kiezversammlung 44

aus dem Wedding
Leopold Platz: 13:00 Uhr mit dem Netzwerk #zusammenfürwohnraum

aus Kreuzberg
Ehem. Bona Peiser Bibliothek in der Oranienstrstr. 72, nahe Moritzplatz, um 13:30 Uhr: gemeinsame Anfahrt aus der Otto-Suhr-Siedlung und Umgebung

Heinrichplatz ab 12 Uhr: Treffpunkt am Bilgisaray, Oranienstraße 194, dort gibt es eine kleine Stärkung, Abfahrt um 13:30 Uhr

Bus M41 Haltestelle Urbanstraße/Baerwaldstraße um 12:53 Uhr: Die inklusive, familienfreundliche Kiezgruppe vom Nachbarschaftshaus Urbanstr. und anderen fährt gemeinsam los

Kottbusser Tor am Gecekondu: 13:30 Uhr mit Kotti & Co.

Block 89 – Wohnzimmer

Am 7. April haben wir eine Aktion in Kreuzberg an der Kottbusser Brücke neben dem Prisma Pavillon gemacht, um für die Mietendemo am 14. April zu mobilisieren. Wir, das ist der Block 89 – bislang die Häuser Fraenkelufer 4 und 8 und die Kohlfurter Straße 46 und 40.

Wir haben ein Wohnzimmer auf der Straße aufgebaut, um das private Thema Wohnen in die Öffentlichkeit zu holen – und uns, ganz nach dem Motto der Aktionstage, zusammenzusetzen. Dazu stellten wir Infotische mit Materialien von der Mietergemeinschaft auf und eine Fotolochwand, durch die man sich für ein Foto in Wonderwoman im Widerstand gegen Mietenwahnsinn verwandeln konnte – das kam vor allem bei den vorbeiziehendenTouristen gut an. Für die Kinder war das Büchsenwerfen, bei dem auf die Deutsche Wohnen gezielt werden konnte, die Hauptattraktion. Außerdem gab es Kaffe und köstliche Kuchen.

Die Aktion wurde sehr positiv aufgenommen. Bei dem schönen Wetter waren viele Menschen am Kanal unterwegs und hatten die Muße, einen Zwischenstopp in unserem Wohnzimmer zu machen. Viele der Besucher*innen erzählten, dass sie in ihren Häusern und Kiezen an ähnlichen Themen arbeiten und in verschiedensten Formen organisiert sind. Das lässt auf eine breite Kampagne hoffen, durch die sich wirklich etwas verändert.

Widersetzen gegen Zwangsräumung im Wedding

Heute Morgen, am 05. April 2018 um 8 Uhr sind solidarische Mieter*innen vor dem Sitz der “Martina Schaale Hausverwaltung” in der Kantstraße 99 in Berlin-Charlottenburg aus Protest zusammengekommen. Mit einer symbolischen Sitzblockade wurde kurzzeitig der Eingang zum Büro der Hausverwaltung blockiert und mit Flyern gegen die drohende Zwangsräumung einer Wohngemeinschaft am 25. April 2018 in der Dubliner Straße 8 in Berlin-Wedding protestiert.

Seit knapp drei Jahren läuft nun der Widerstand der WG gegen die Verdrängungspraxis der Briefkastenfirma Großvenediger GmbH und deren “Hausverwaltung Martina Schaale”. Durch die immer noch andauernde Daily-Soap “Verdrängt in Berlin” [1], wird in bisher mehr als 30 Folgen regelmäßig im Web und im Kiez auf die Situation der Mieter*innnen aufmerksam gemacht. Das Bündnis “Zwangsräumung verhindern” sowie die Stadtteilinitiative “Hände weg vom Wedding” rufen dazu auf die Zwangsräumung am 25. April im Wedding zu verhindern.

Die WG reichte Beschwerde gegen das Räumungsurteil beim Bundesgerichtshof ein. Trotzdem wurde ein vorläufig vollstreckbarer Räumungstitel zugestellt ohne dessen Entscheidung abzuwarten.

Ein beteiligter Aktivist kommentiert: “Es ist inakzeptabel, dass Briefkastenfirmen und Hausverwaltungen in Kooperation mit Gerichtsvollziehern und der Polizei, Berliner Mieter*innen vor vollendete Tatsachen stellen wollen. Dadurch wird die WG in die Obdachlosigkeit gedrängt.”

Die heutige Protestaktion fand im Zuge der Aktionswoche “Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn” statt. Diese gipfelt am 14. April 2018 in einer berlinweiten Demonstration mit Beginn 14 Uhr am Potsdamer Platz.

Bündnis Zwangsräumung Verhindern

Pressekontakt:
0176 – 92810634

Programm

14 Uhr Auftakt auf dem Potsdamer Platz
Mit einem Redebeitrag aus dem Demovorbereitungsbündnis sowie von der Mietrechtsanwältin Carola Handwerg und von Tariq zur Wohnungsnot geflüchteter Menschen in Berlin
Live:  Gutes Wedding Schlechtes Wedding – Der Aufstand und Hip-Hop von Beatyov.

Wir setzen uns zügig in Bewegung über Leipziger Straße, Friedrichsstraße, Wilhelmstraße, Mehringdamm, Yorckstraße (unterwegs mit Redebeiträgen aus den Initiativen und live: TsootiesPastor Leumund, Zirkus DaDa und DJs) und erreichen um ca. 17 Uhr die verdrängungsbedrohten Jugenzentren Potse und Drugstore an der Ecke Goebenstraße/Potsdamer Straße.

Wo finde ich welche Gruppen und Blöcke?

Ab ca. 17 Uhr: Abschlusskungebung mit Konzerten Ecke Goebenstraße/Potsdamer Straße
Dort singen wir mit der Band The Nachbarnz den Demohit „Ganz Berlin sitzt auf der Straße“ (hier gibt es den Text!) und feiern die Solidarität mit Hip-Hop von Lena Stöhrfaktor und Tapete, Lennard Körber am Akkordeon und dem Blasorchester Sogenannte anarchistische Musikwirtschaft. Redebeiträge gibt es zur Situation von Potse und Drugstore, vom Bündnis Zwangsräumung verhindern, vom TBB – Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg e.V. , von Bizim Kiez und dem Bündnis gegen Abschiebung.

Es gibt Essen gegen Spende. Toiletten können in den Jugendzentren genutzt.

Neben der Abschlusskundgebung werden die Türen der AJZs Potse&Drugstore offen sein und es sind alle herzlich zum Besuch eingeladen. Wer danach weiterfeiern möchte: Im Drugstore wird es Musik aus der Dose geben und in der Potse startet um 22 Uhr ein Konzert mit Pathetic (Alternative/Pop Punk) aus Berlin und Spitkid (Punkrock) aus Jena.

Infos zu Barrierefreiheit

Barrierefreiheit

Barrierefreie U-Bahnhöfe/ S-Bahnhöfe

S + U Potsdamer Platz

Bus M48, 200  Leipziger Straße/ Wilhelmstraße (wird vstl. um ca. 15:05 Uhr von der Demo erreicht)

U Kochstr (wird vstl. um ca. 15:20 Uhr von der Demo erreicht)

U Hallesches Tor (wird vstl. um ca. 16:00 Uhr von der Demo erreicht)

S + U Yorckstr (wird vstl. um ca. 17:00 Uhr von der Demo erreicht, 600m entfernt vom Ort der Abschlusskundgebung an der Ecke Potsdamer/Pallasstr. )

Barrierefreie Cafes (mit rollstuhlgerechter Toilette)

Wir haben vorab angerufen haben und angefragt, ob eine Nutzung für Demoteilnehmer*innen im Rollstuhl möglich ist:

Eleven Bar (Leipziger Platz 11)

Westberlin (Friedrichstr 215)

Wilhelm & Medne (Friedrichstr. 230)

Cafe Lentz (Großbeerenstr 27a)

City Toilette (Bülowstr 45)

Macht mit in der Inklusiven Kiezgruppe!

Mitarbeiter*innen des Nachbarschaftshauses Urbanstraße und Aktive aus dem Bündnis Solidarische Stadt organisieren eine familienfreundliche, inklusive Kiezgruppe gemeinsam mit Mitgliedern der Bürgergenossenschaft Südstern und der Leitung des Dütti-Treffs. Alle Nachbar*innen, egal aus welchem Kiez, Stadtteil oder Bezirk, sind herzlich eingeladen:

Wir sind eine bunte Mischung aus Demo-erfahrenen und -unerfahrenen Leuten – von Nachbar*innen mit und ohne Migrations- und Fluchterfahrung  über Bewohner*innen im Rollstuhl, Senior*innen bis hin zu Familien. Alle sind herzlich willlkommen.

Treffpunkt: Niederkirchnerstraße/ Ecke Stresemannstraße (400 m bis zum Postdamerplatz)
Uhrzeit: 13:15 Uhr

Die inklusive Kiezgruppe beteiligt sich dann im Demo-Block vorne zwischen Anfangsbanner und dem 1. Lautsprecherwagen, zusammen mit vielen sozialen Einrichtungen und Familien mit Kindern.

Wir haben 2 Rollstühle, die wir mitnehmen, falls Leute sich zwischendurch ausruhen möchten, und eine Rikscha.
Es gibt auf der Demo auch einen 9-Sitzer-Bus, der vom Nachbarschaftshaus Urbanstraße gestellt wird. Hier gibt es ebenfalls die Möglichkeit, dass Personen, die nicht so gut zu Fuß sind, zwischendurch einsteigen können. Vorab können sich Interessierte per Mail an gekko[aet]nachbarschaftshaus.de oder telefonisch unter 030 690 497 21 ankündigen. Der Bus wird zwischen dem 1. und 2. Lautsprecherwagen im vorderen Teil der Demo zu finden sein.

Miethai-Schach

Wir sind zusammen mit unserem Miet-Hai und einem Stapel Flyer in den Gleisdreieck Park gegangen und haben schwedisches Miethai-Schach gespielt. Das hat vor allem Kinder begeistert, was dazu geführt hat, dass wir erst mal erklären mussten, was eigentlich „Miete“ ist 😀
Außerdem haben wir aktiv Leute angesprochen und Flyer in deutsch, englisch und türkisch verteilt. Da der Park zwischen alteingesessenen Kiezen und Neubaugebieten liegt, waren die Reaktionen ebenso gemischt wie die Menschen. Von großer Begeisterung und Leuten, die sogar spontan mit Flyer verteilt haben, über Touristen bis zu „Wir sind WohnungsBESITZER!“ war alles dabei. Das Wetter hat auch mitgespielt, sodass die Aktion uns viel Spaß gemacht hat.

5000 Flyer für Neukölln

Am 05.04. luden die Solidarische Aktion Neukölln (SolA), die Kiezversammlung44 und die Leute vom Café Sabot ins ORi in der Friedelstraße zur Aktion „5000 Flyer für Neukölln.“ Mehr als 50 Leute kamen an diesem Nachmittag vorbei, deckten sich mit reichlich Haustür-Flyer ein und markierten auf einer Neukölln-Karte ihre Route. Dazu wurde die mietenpolitische Lage bei Kaffee und Kuchen erörtert. Wegen des unerwartetet großen Zulaufs mussten wir Flyer nachkopieren gehen. Ein freundlicher Mitarbeiter eines Copyshops in der Urbanstraße machte uns unterstützenswerter Weise einen guten Preis, berichtete aber auch von der Verdreifachung seiner Gewerbemiete und dem drohenden Aus des Ladens.

Am Ende wurden gut 7000 Flyer im Norden Neuköllns, aber auch südlich des Rings verteilt. Beim anschließenden Tresenabend wurden noch schöne Schilder für die Demo vorbereitet.

Wir danken allen Helfer*innen für diesen schönen Nachmittag. Wir sehen uns am 14.04!