93 % verstehen Wohnen als Menschenrecht

93 % verstehen Wohnen als Menschenrecht: Spricht daraus ein idealistisches Missverständnis oder eine utopische Träumerei? Nein – das Recht auf Wohnen ist eines derjenigen existentiellen menschlichen Grundbedürfnisse, die als „Menschenrechte der zweiten Generation“ sowohl in den großen Menschenrechtspakten der Vereinten Nationen [1] als auch in vielen staatlichen Verfassungen als geltendes Recht verbürgt werden. Auch in der Verfassung Berlins [2]. Was bedeutet das?

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74 % befürchten, durch Mieterhöhungen die Wohnung zu verlieren

Das liegt auch daran, dass Wohnen ein Handelsgut ist, über das andere verfügen. Immobilien werden in Form von Gesellschaftsanteilen munter verschoben und dafür braucht noch nicht einmal Grunderwerbssteuer bezahlt werden. Ganz legal in Deutschland und mit massiven Schäden gegenüber dem Gemeinwesen.

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64 % haben Anspruch auf eine geförderte Wohnung im sozialen Wohnungsbau (nur die Wohnungen gibt es nicht)

Was soll am System der „Sozialwohnungen“ sozial sein, wenn rund die Hälfte der Wohnungen teurer ist, als es der Mietspiegel vorsieht, der wohlgemerkt Neuvermietungsmieten für Wohnungen auf dem „freien Markt“ abbildet. Inzwischen sind 2 von 3 Haushalten in Berlin berechtigt, eine Sozialwohnung zu beantragen, doch im Jahr 2018 gibt es überhaupt nur noch knapp 98.000, und ihre Zahl nimmt weiter schnell ab. Es ist ein System, das weit hinter den Zielen zurückbleibt, weil es grundsätzlich falsch konzipiert ist.

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61 % sehen in immer höheren Mietenpreisen eine Bedrohung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Die Berliner Regierung hat in den letzten Jahren 44 „Soziale Erhaltungsgebiete“ geschaffen, in denen „die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung aus besonderen städtebaulichen Gründen erhalten werden soll.“ Sind die Wohnmieter*innen in diesen „Milieuschutzgebieten“ besser vor Verdrängung geschützt als anderswo? Kaum, denn den Profiteuren bleiben Hintertüren. Und was ist eigentlich mit den Gewerbetreibenden?

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Um 76 % stiegen in Berlin die Mieten für neuvermietete Wohnungen seit 2008

Es scheint einen Wirtschaftsbereich zu geben, in dem es das „leistungslose Einkommen“ bereits gibt, und das Geld sprudelt sogar immer noch schneller: Vermieter*in müsste mensch sein. Da steigen und und steigen die Preise, und die Profite werden immer größer. Isso. Ätsch! 

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79 % sehen das Risiko, wegen der steigenden Mieten in Armut zu geraten

4 von 5 Menschen in Deutschland sehen den Zusammenhang zwischen hohen Mieten und Armut im Land. Das ist nicht nur eine gefühlte Wahrheit, sondern die wachsende Angst lässt sich auch statistisch mit einer wachsenden Gefährdung belegen. Tatsächlich wird die Rendite der einen mit der Armut der anderen erkauft.

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47 % aller Berliner*innen befürchten, sich ihre Wohnung in den nächsten 2 Jahren nicht mehr leisten zu können

Die Mietpreisbremse bremst rein gar nichts und der Immobilienwirtschaft wird der gewerbsmäßige Rechtsbruch leicht gemacht. Wenn dementsprechend die Preissteigerung bei der Miete in 6 Jahren 60 % beträgt, gibt es akuten Handlungsbedarf.

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Um 83 % stieg in einem Jahr die Wohnunglosigkeit in Berlin. Über 30.000 Menschen haben keine Wohnung. Tausende leben auf der Straße.

Insgesamt 50.000 Menschen in Berlin haben keine Wohnung (mehr), wird geschätzt. Tausende leben auf der Straße, Zehntausende in Not- und Gemeinschaftsunterkünften. Wie viele als „Sofahopper“ unterwegs sind oder nach einem Wohnungsverlust bei Bekannten und Verwandten unterkommen, ist unbekannt. Der Weg in die Wohnungslosigkeit ist ein kurzer, wie die Geschichte von Anjas Zwangsräumung zeigt.

85 % aller Berliner*innen leben in Mietwohnungen

Wie oft haben wir aus den verschiedenen Initiativen schon eingefordert, dass endlich eine Wohnungspolitik gemacht werden muss, die für die Menschen da ist, die in Mietwohnungen wohnen? Wieso kann eine kleine Gruppe von Vermögenden über die Eigentumsfrage an Immobilien bestimmen, wie in Deutschland der Zugang zum „Menschenrecht Wohnen“ geregelt ist? Weiterlesen