27.10. – 24.10.2018 Presse zum Aus des Google-Campus im Umspannwerk

taz 27.10.2018
Tschüss und bye-bye, Google!
Der Internetkonzern gibt den Protesten im Kiez nach und verzichtet nun doch auf den geplanten Start-up-Campus. Ein Wochenkommentar.

taz 24.10.2018
Google gibt klein bei
Google gibt den Protesten im Kiez nach und verzichtet auf seinen Startup-Campus. Stattdessen sollen Sozialunternehmen dort einziehen.

neues deutschland 24.10.2018
Google duckt sich weg
Unternehmen verkündet aus für Kreuzberger Campus, Sozialinitiativen sollen übernehmen.

Tagesspiegel 24.10.2018
In Berlin wird doch kein Google-Campus eröffnet
Ursprünglich wollte der Internetkonzern im Kreuzberger Umspannwerk Start-ups ansiedeln. Nun sollen dort soziale Projekte entstehen.

Berliner Zeitung 24.10.2018
Kreuzberg: Google eröffnet doch keinen Campus im Umspannwerk
Der in Kreuzberg geplante Google Campus wird nun doch nicht eröffnen.

Berliner Morgenpost 24.10.2018
Wegen Anfeindungen: Doch kein Google Campus in Kreuzberg
Nach heftigen Protesten von Anwohnern und Änderungsforderungen des Bezirksamtes gibt Google sein Projekt im Umspannwerk auf.

21.09.2018: Presse zum Wohngipfel von Seehofer/ Merkel

Weltexpress 21.09.2018
Wohngipfel im Kanzleramt: Mietenwahnsinn oder Wahlversprechungen? – Merkel-Regierung verspricht mehr Bauland, mehr Wohngeld, mehr Sozialwohnungen und noch mehr
Nein, es ist nicht alles schlecht und auch nicht alles wird schlechter. Auf dem heutigen Wohngipfel im Berliner Kanzleramt versprachen Mitglieder der Altparteien, Minister und Kanzlerin sogar ein „besser so“. Das wurde auch Zeit, denn von Wohnungsnot in Städten und Ballungsgebieten der Bundesrepublik Deutschland ist schon seit Jahren die Rede, nebenbei bemerkt: auch von nicht nur steigenden Mieten, sondern sogar von „explodierenden“.

Süddeutsche Zeitung 21.09.2018
Wie der Bund steigende Mieten bekämpfen will
Die Wohnsituation in Deutschland soll mit Hilfe einer „konzertierten Aktion“ verbessert werden. Beteiligt sind Bund, Länder, Gemeinden, Mieter- und Immobilienverbände.Vieles, was nun als Ergebnis vorgestellt wird, steht allerdings auch schon im Koalitionsvertrag.

Süddeutsche Zeitung 21.09.2018
Der Kampf gegen die Not der Städter muss auf dem Land beginnen
Der Wohnungsgipfel soll die Mieter beruhigen, ohne Hausbesitzer zu verprellen. Darum bringt er nichts. Ein Kommentar.

taz 21.09.2018
Viel Bekanntes, frisch verpackt
Die Regierung kündigt eine Wohnraumoffensive und fünf Milliarden Euro für Sozialwohnungen an. Der Mieterbund sieht nur „Symbolcharakter“.

Berliner Zeitung 21.09.2018
Wohngipfel: Bundesregierung kündigt „Kraftanstrengung“ für mehr Wohnungen an
Wohnungsbesichtigungen mit hundert Interessenten. Arbeitnehmer, die aus Kostengründen Anfahrtswege ins Büro von eineinhalb Stunden und mehr in Kauf nehmen. Makler, die unverhohlen Schmiergeld verlangen: Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum in deutschen Groß- und Universitätsstädten treibt längst absurde Blüten.

Berliner Zeitung 21.09.2018
Baupolitik braucht eigenen Minister, anstatt Seehofer
Die Deutschen lieben den Konsens, Politik ist hierzulande eher kompromissorientiert. So gesehen ist es grundsätzlich zu begrüßen, dass die Bundesregierung in der Wohnungspolitik den Schulterschluss mit gesellschaftlichen Gruppen und Markt-Akteuren sucht. Der Wohngipfel im Kanzleramt hat am Freitag in der Sache nicht viel Neues gebracht. Ein Kommentar.

Tagesspiegel 21.09.2018
Mehr Wohnungen für weniger Miete — so geht’s
Sozialer Wohnungsbau und ein paar Korrekturen im Mietrecht — Merkels Wohngipfel hat nicht alle überzeugt. Was geplant ist — und wie es besser ginge.

Tagesspiegel 21.09.2018
Darum geht es beim Mietgipfel in Berlin
Angela Merkel erklärt die Wohnungsfrage zur Chefsache. Der Gipfel zum Thema wird von Gegenveranstaltungen und Kritik begleitet.

SPIEGEL Online 21.09.2018
Warum Wohnen so teuer ist — und was dagegen helfen soll
In den Metropolen wird Wohnen auch für Normalverdiener unbezahlbar. Nun will die Bundesregierung eine „Wohnraumoffensive“ starten und lädt zum Gipfel nach Berlin. Was plant sie? Und reicht das?

Berliner Morgenpost 21.09.2018
SPD fordert vor Wohngipfel „Mietenstopp“ für fünf Jahre
Mit dem Wohngipfel will der Bund Signale gegen steigende Mieten und Immobilienpreise setzen. Das Ziel: 1,5 Millionen neue Wohnungen.

Berliner Zeitung 21.09.2018
Sozialwohnungen müssen dauerhaft gesichert werden
Die Bundesregierung lädt an diesem Freitag zum Wohngipfel — das ist im Grunde eine gute Idee. Ein Kommentar.

neues deutschland 20.09.2018
Seehofer hofiert die Wirtschaftslobby
Initiativen kritisieren Einladungspolitik zum Wohngipfel der Bundesregierung.

Presse zum alternativen Wohngipfel 20.09.2018

taz 20.09.2018
Wohngipfel der anderen Art
In Berlin trafen sich Mieteraktivisten zum ersten „Alternativen Wohngipfel“: Dabei waren hohe Expertise und radikaler Realismus.

taz 20.09.2018
Zartes Pflänzchen
Erstmals kommen die wichtigsten Akteure der Mieterbewegung zusammen. Eine Großdemonstration wird es aber auch 2018 nicht geben. Ein Kommentar.

neues deutschland 20.09.2018
Selbst sind die Mieter
Der Alternative Wohngipfel in Berlin fordert bezahlbaren Wohnraum für alle statt Rendite für wenige.

Tagesspiegel 20.09.2018
300 Gruppen demonstrieren gegen Mietenwahnsinn in Berlin
Mieter, Gewerkschaftler und Sozialverbände schmieden ein außerparlamentarisches Bündnis. Ihr „Alternativer Wohngipfel“ mobilisiert 300 Gruppen.

17.09.2018 Presse zur Besetzung der Großbeerenstr.17a

Deutschlandfunk 17.09.2018
Widerstand gegen die Wohnungsnot
Leerstand aus Spekulationsgründen, steigende Mieten, 20.000 Wohnungslose, Menschen, die ins Hostel oder die Kleingartenkolonie ziehen. In Berlin wollen das viele nicht mehr hinnehmen. Sie haben sich vernetzt und ein Haus besetzt. Das ist aber erst der Anfang — ein „Herbst der Besetzungen“ soll folgen.

15.09.2018 Presse zur Besetzung der Großbeerenstr.17a

taz 15.09.2018
Mehr Besetzen wagen
Es wird wieder besetzt — und das ist gut so. Noch besser: In Berlin finden Besetzungen immer breitere Unterstützung in der Bevölkerung.

Süddeutsche Zeitung 15.09.2018
Mieter aller Städte, vereinigt euch!
Das Thema Wohnen wird zur sozialen Frage unserer Zeit. Kann daraus eine soziale Bewegung erwachsen, die tatsächlich etwas verändert?

11.09.2018 Presse zur Besetzung der Großbeerenstr.17a

neues deutschland 11.09.2018
Sofa, Schutt und Schonfrist
Eigentümer gewährt Besetzern Aufschiebung der Räumung. Grüne: „Sind auf gutem Weg“.

rbb online 11.09.2018
Besetzer dürfen länger in der Großbeerenstraße bleiben
Die Besetzer von Wohnungen in der Großbeerenstraße 17a dürfen dort länger bleiben, als zunächst vereinbart. Bis zum 14. Oktober können sie nun mit der Eigentümerin über die Nutzung des Hauses verhandeln — und die Vorstellungen liegen nicht weit auseinander.

Berliner Zeitung 11.09.2018
Hausbesetzer dürfen länger bleiben
Die Hausbesetzer in der Großbeerenstraße 17a in Berlin-Kreuzberg dürfen länger bleiben als bislang vereinbart.

Berliner Morgenpost 11.09.2018
Kreuzberger Hausbesetzer dürfen länger bleiben
Hauseigentümer und Besetzer hatten zunächst eine Frist bis 14. September ausgehandelt. Diese wird nun noch einmal verlängert.

Berliner Woche 11.09.2018
Vom Google-Campus zur Großbeerenstraße
Am 7. September sind die Räume des geplanten Google-Campus im ehemaligen Umspannwerk an der Ohlauer Straße kurzzeitig besetzt worden.

Tagesspiegel 11.09.2018
Besetzung im geschützten Milieu
Die Siedlungs- und Wohnbaugesellschaft (SWG) betont soziale Verantwortung. Die Besetzung ihres Hauses in der Großbeerenstraße wirkt ungerecht.

Bericht zum alternativen Wohngipfel 20.09.2018

kle-was 11.09.2018
Diakonie unterstützt Bündnis #Mietenwahnsinn
Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve steht mit anderen Organisationen im Bündnis „Mietenwahnsinn“ zusammen für eine Politik, die Wohnraum für alle schafft. Wohnen ist ein Menschenrecht und sollte keinen Boden für Spekulation bieten. Die Wohnungsfrage spaltet die Gesellschaft, verdrängt und grenzt bestimmte Gruppen aus. „Gewinner“ sind ein paar wenige, denen die Rendite wichtiger ist als die Menschen.

Berliner Zeitung 07.09.2018
Gegen steigende Mieten und Verdrängung Demo vor dem Kanzleramt geplant
Wenn Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bauminister Horst Seehofer (CSU) am 21. September Vertreter der Immobilienwirtschaft zum Wohngipfel im Kanzleramt empfangen, müssen sie sich auf breiten Protest einstellen.

DGB Presse 04.09.2018
Wohnungspolitik: Klotzen statt kleckern!
Eine entschlossenere Politik gegen steigende Mieten hat DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell auf einer Wohnungspolitischen Konferenz des Gewerkschaftsbundes am Dienstag in Frankfurt am Main gefordert. Die Bundesregierung befasst sich Mittwoch mit der Reform des Mietrechts.